KI-Kompetenz-Schulung nach Art. 4 AI Act
Artikel 4 des EU AI Act verpflichtet Unternehmen, Maßnahmen zu ergreifen, um die KI-Kompetenz aller Personen zu unterstützen, die KI-Systeme einsetzen. Diese Pflicht trifft Sie bereits seit Februar 2025 — Schulungen mit Nachweis sind der praktische Weg, sie zu erfüllen. DATUREX entwickelt und führt zielgruppengerechte Schulungsprogramme durch — von der Grundlagenschulung für alle Mitarbeiter bis zum Vertiefungskurs für KI-Verantwortliche.
Erstberatung vereinbarenWas KI-Kompetenz nach Art. 4 bedeutet
KI-Kompetenz nach Art. 4 EU AI Act ist die wohl unterschätzteste Compliance-Pflicht der letzten Jahre. Seit dem 2. Februar 2025 müssen Unternehmen Maßnahmen ergreifen, um die KI-Kompetenz aller Personen zu fördern, die mit KI-Systemen in Kontakt kommen — seit dem KI-Omnibus (27. Juli 2026) ausdrücklich ohne garantiertes Niveau, aber mit nachvollziehbarem Konzept. Das betrifft nicht nur KI-Entwickler, sondern jeden Mitarbeiter, der ChatGPT für Texte nutzt, mit einer KI-Übersetzung arbeitet oder Entscheidungen auf Basis eines algorithmischen Outputs trifft.
"Angemessene Kompetenz" bedeutet nach Art. 4 dabei: ein Verständnis, das die Person in die Lage versetzt, die KI-Systeme bewusst einzusetzen, deren Grenzen einzuschätzen und die Auswirkungen auf betroffene Personen zu beurteilen. Ein einstündiges Webinar ohne Dokumentation und ohne Teilnehmernachweis erfüllt diese Schwelle kaum. Allgemeine E-Learning-Module sind eine gute Grundlage für alle Beschäftigten, reichen für Rollen mit besonderen KI-Risiken allein aber nicht aus.
Ein wirksames Schulungsprogramm arbeitet zielgruppenspezifisch: Die HR-Abteilung, die mit Bewerber-KI arbeitet, braucht andere Inhalte als das Marketing mit generativer Texterstellung oder der Einkauf mit KI-gestützter Lieferantenanalyse. Einheitliche Massen-Schulungen sind in der Regel weder wirksam noch mitarbeiterfreundlich — und im Zweifel fällt Aufsichtsbehörden auf, dass das Programm nicht auf die tatsächliche KI-Nutzung zugeschnitten ist.
Kurz gesagt
Seit dem 2. Februar 2025 verlangt Art. 4 des EU AI Act, dass Unternehmen Maßnahmen ergreifen, um die KI-Kompetenz aller Personen zu unterstützen, die in ihrem Auftrag KI-Systeme nutzen. Seit dem KI-Omnibus (in Kraft seit 27. Juli 2026) ist das ausdrücklich eine Bemühenspflicht ohne garantiertes Niveau und ohne eigenen Bußgeldtatbestand. Eine dokumentierte KI-Kompetenz-Schulung ist trotzdem die naheliegende Maßnahme und zugleich Ihr Nachweis gegenüber Geschäftsführung, Kunden und Betriebsrat. Bei DATUREX gibt es sie als E-Learning ab 149 €, als Live-Online-Schulung für 349 € oder zugeschnitten auf Ihr Unternehmen.
Formate und Preise
Alle Preise netto zzgl. MwSt. Welches Format passt, hängt davon ab, ob Sie intern selbst schulen, Ihre Belegschaft live schulen lassen oder Module für bestimmte Rollen brauchen.
E-Learning / Schulungsunterlagen
Foliensatz mit Sprechernotizen, Praxis-Checkliste, Wissenstest und Vorlage für das Teilnahmezertifikat. Zugang innerhalb eines Werktages per E-Mail, ein Jahr unternehmensintern einsetzbar.
Im Shop bestellen →Live-Online-Schulung
2 Stunden per Videokonferenz für bis zu 20 Teilnehmende, durchgeführt von unserem Schulungsteam, mit Frage-Antwort-Runde, Unterlagen und personalisierten Zertifikaten.
Im Shop bestellen →Inhouse-Schulung nach Maß
Rollenbasierte Module für Ihre eingesetzten KI-Tools (z. B. Copilot, ChatGPT, KI im Bewerbermanagement), vor Ort oder per Video.
Angebot anfragen →Im KI-Beauftragten-Mandat
Art.-4-Schulungen sind ab Paket M (bis 50 Mitarbeiter) in der Monatspauschale enthalten, Vertiefungsschulungen für KI-Verantwortliche ab Paket L.
Pakete ansehen →E-Learning und Live-Online-Schulung bestellen Sie im DATUREX-Shop auf unserer Schwesterseite. Die Inhalte: EU AI Act im Überblick, Rollen und Pflichten, Risikoklassen mit Praxisbeispielen, Art. 4 und Nachweisführung, Betreiberpflichten nach Art. 26, Transparenz nach Art. 50, sicherer Umgang mit KI im Arbeitsalltag sowie Governance mit KI-Richtlinie und KI-Register.
Was Sie als Nachweis in der Hand haben
- ✓Zertifikat je Teilnehmer: personalisiert bei der Live-Online-Schulung, als Vorlage beim E-Learning.
- ✓Wissenstest: zeigt, dass die Inhalte angekommen sind, nicht nur abgespielt wurden.
- ✓Schulungsunterlagen: belegen, was vermittelt wurde, und dienen als Grundlage für die jährliche Auffrischung.
- ✓Teilnehmerliste mit Datum: führen Sie in Ihrer Dokumentation; im KI-Beauftragten-Mandat übernehmen wir das.
Wer geschult werden sollte
Die Pflicht ist nicht auf IT-Abteilungen beschränkt. Sie betrifft jeden, der KI-gestützte Werkzeuge im Arbeitsalltag nutzt, von der HR-Mitarbeiterin mit KI-Bewerberscreening bis zum Vertriebsmitarbeiter mit KI-Assistenten, dazu Führungskräfte, die über den Einsatz entscheiden. Eine Unternehmensgröße als Schwelle gibt es nicht.
Für die Grundlagen aller Beschäftigten genügt meist das E-Learning oder eine Live-Online-Schulung. Wer mit besonders risikoreichen Systemen arbeitet, etwa im Bewerbermanagement oder später mit Hochrisiko-KI nach Anhang III, braucht zusätzlich Inhalte zu genau diesen Systemen. Ab dem 2. Dezember 2027 müssen Betreiber von Hochrisiko-KI die menschliche Aufsicht Personen mit der nötigen Kompetenz übertragen (Art. 26 Abs. 2).
Was die Schulung umfasst
- ✓ Bedarfsanalyse und Zielgruppenidentifikation je Abteilung
- ✓ Grundlagenschulung 'KI-Kompetenz nach Art. 4 EU AI Act' für alle Mitarbeiter
- ✓ Vertiefungskurs für KI-Verantwortliche und Führungskräfte
- ✓ Rollenspezifische Module für Einkauf, HR, Recht und IT
- ✓ Dokumentierter Schulungsnachweis für jeden Teilnehmer
- ✓ E-Learning-Option für asynchrone Durchführung im eigenen Tempo
Ihre Vorteile
KI-Kompetenz-Schulung buchen
E-Learning oder Live-Online direkt im Shop bestellen, für zugeschnittene Inhouse-Module ein Angebot anfragen.
So gehen wir vor
Unser Prozess folgt einem klaren, praxiserprobten Ablauf — transparent und nachvollziehbar.
Bedarfsanalyse
Abgleich der aktuellen KI-Nutzung im Unternehmen mit den Zielgruppen: Wer nutzt welche Tools in welchen Rollen? Daraus entsteht die Schulungsmatrix mit Pflicht- und Wahlmodulen.
Curriculum-Design
Aufbau der Schulungsinhalte in drei Stufen: Grundlagen (30 Minuten für alle), Rollenmodule (60 Minuten für Fachbereiche), Vertiefung (120 Minuten für KI-Verantwortliche).
Formatwahl
Präsenz, Webinar, E-Learning oder Hybrid — abhängig von Unternehmensgröße, Standortverteilung und bestehender Lernplattform. Alle Formate mit gleichem inhaltlichem Anspruch.
Durchführung
Typisch: initiale Grundlagenschulung innerhalb von vier Wochen für alle Mitarbeiter, gefolgt von den rollenspezifischen Modulen über die nächsten drei Monate.
Dokumentation und Nachweis
Teilnehmerliste mit Unterschrift, Schulungsinhalte archiviert, Kurz-Quiz zur Lernkontrolle. Alles auditfähig abgelegt und für Behördenanfragen sofort verfügbar.
Auffrischung und Updates
Jährliches Update zu neuen Regularien und KI-Entwicklungen, Einarbeitung neuer Mitarbeiter im Rahmen des Onboardings. Ohne Regelmäßigkeit verliert die Kompetenz schnell an Aktualität.
Beispiel-Szenario: Logistikunternehmen mit 120 Mitarbeitern
Ein Logistikdienstleister mit drei Standorten in Sachsen und Thüringen hatte im Laufe von 2024 mehrere KI-Tools eingeführt — darunter ein Routenoptimierungs-System, eine KI-gestützte Rechnungserfassung und Microsoft Copilot für alle Office-Nutzer.
Bei einer internen Befragung zeigte sich, dass 65 Prozent der Mitarbeiter zwar KI-Tools nutzten, aber die grundlegenden Risiken (Datenabfluss, Halluzinationen, Bias) nicht einordnen konnten. Eine formalisierte Schulung hatte bis dahin nicht stattgefunden.
Wir entwickelten ein dreistufiges Programm: eine verpflichtende 30-Minuten-Grundlagenschulung per E-Learning für alle 120 Mitarbeiter, eine 60-minütige Copilot-spezifische Vertiefung für die 85 regelmäßigen Copilot-Nutzer, und einen 120-Minuten-Workshop für die Disposition, die mit der Routenoptimierungs-KI arbeitet. Alle Inhalte mit anonymisierten Fallbeispielen aus dem eigenen Unternehmen.
Nach sechs Wochen hatten 100 Prozent der Mitarbeiter die Grundlagenschulung abgeschlossen. Die Nachbefragung zeigte deutliche Verbesserungen im Risikobewusstsein, insbesondere im Umgang mit Kundendaten in KI-Prompts. Die gesamte Dokumentation ist auditfähig abgelegt und wird ergänzt um eine jährliche Auffrischung im Rahmen der Datenschutz-Unterweisung.
Beispiel-Szenario: realistisch konstruierter Fall zur Veranschaulichung unseres Vorgehens — kein konkretes Kundenmandat.
Rechtliche Grundlage (EU AI Act)
Unternehmen müssen Maßnahmen ergreifen, um die KI-Kompetenz aller betroffenen Personen zu fördern — unter Berücksichtigung von technischem Hintergrund, Erfahrung, Bildung und Einsatzkontext. Seit dem KI-Omnibus muss kein bestimmtes Niveau garantiert werden.
Für Hochrisiko-KI: Die mit der menschlichen Aufsicht beauftragte Person muss über die erforderliche Kompetenz, Ausbildung und Autorität verfügen.
Der EU-Gesetzgeber stellt klar, dass die KI-Kompetenz-Pflicht alle Unternehmensebenen umfasst — nicht nur die technischen Teams.
Häufige Fehler, die wir vermeiden
- Einmal-Schulung als Erfüllung der Art. 4 Pflicht zu behandeln. Angemessene Kompetenz ist eine Daueraufgabe, mindestens jährliche Auffrischungen sind erforderlich.
- Keine Zielgruppen-Differenzierung: Wenn der Hausmeister dieselbe KI-Schulung wie der HR-Leiter absolviert, ist die Effektivität für beide gering.
- Auf Schulungsnachweise zu verzichten. Ohne dokumentierte Teilnehmerlisten, Inhalte und Lernerfolgskontrollen fehlt der Nachweis im Ernstfall.
- Externe Tools (ChatGPT, Copilot) als "persönliche Nutzung" zu klassifizieren und aus der Schulungspflicht auszunehmen. Sobald damit berufliche Aufgaben erledigt werden, greift die Kompetenzpflicht.
Häufig gestellte Fragen
Welche Inhalte müssen in einer Art. 4 Schulung abgedeckt sein?
Reicht ein E-Learning für die Art.-4-Pflicht?
Müssen auch Zeitarbeiter und Freelancer geschult werden?
Was kostet die KI-Kompetenz-Schulung?
Ist die KI-Kompetenz-Schulung Pflicht?
Bekommen die Teilnehmenden ein Zertifikat?
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