EU AI Act Beratung
Der EU AI Act ist die umfassendste KI-Regulierung weltweit und gilt seit August 2024. Für die meisten Unternehmen stellt sich nicht die Frage ob, sondern wie schnell sie compliant werden müssen. DATUREX liefert eine strukturierte EU-AI-Act-Beratung: von der initialen Gap-Analyse über einen priorisierten Umsetzungsplan bis zur Begleitung durch alle Compliance-Stufen.
Was ist EU AI Act Beratung?
Der EU AI Act (Verordnung (EU) 2024/1689) ist seit dem 1. August 2024 in Kraft. Die Umsetzung erfolgte gestaffelt: Art. 5 (verbotene Praktiken) und Art. 4 (KI-Kompetenz) seit Februar 2025, GPAI-Pflichten seit August 2025 — und seit dem 2. August 2026 gelten zusätzlich die vollständigen Anforderungen an Hochrisiko-KI nach Anhang III. Für die meisten Unternehmen bedeutet das: Der überwiegende Teil der EU-AI-Act-Pflichten ist inzwischen scharf.
In der Praxis bedeutet EU-AI-Act-Compliance mehr als eine einzelne Maßnahme. Sie betrifft das gesamte Zusammenspiel aus Inventarisierung, Risikobewertung, Governance, Dokumentation, Schulung, Monitoring und gegebenenfalls Folgenabschätzung. Ohne einen strukturierten Fahrplan, der alle Bausteine in eine sinnvolle Reihenfolge bringt, entstehen Doppelarbeit und Lücken gleichzeitig.
Unsere EU-AI-Act-Beratung beginnt mit einer Gap-Analyse, die den Ist-Zustand Ihrer KI-Compliance systematisch mit den gesetzlichen Anforderungen abgleicht. Daraus entsteht ein priorisierter Compliance-Fahrplan mit klaren Meilensteinen, Verantwortlichkeiten und Aufwandsschätzungen. Diese Beratung ist eigenständig nutzbar oder kann in eine laufende Betreuung als externer KI-Beauftragter überführt werden.
Wie die EU-AI-Act-Beratung abläuft
Der EU AI Act ist seit August 2024 in Kraft — und die Fristen sind weitgehend abgelaufen. Verbotene KI-Praktiken (Art. 5) gelten seit Februar 2025, die Pflichten für GPAI-Modelle seit August 2025, und seit dem 2. August 2026 auch die vollständigen Anforderungen an Hochrisiko-Systeme nach Anhang III — nur Anhang-I-Produkte folgen ab August 2027. Wer jetzt noch nicht compliant ist, befindet sich bereits im rechtlichen Risikofenster.
DATUREX bietet eine umfassende EU-AI-Act-Beratung, die dort ansetzt, wo Ihr Unternehmen gerade steht: mit einer ehrlichen Gap-Analyse, die den tatsächlichen Abstand zwischen Ihrem aktuellen Stand und den gesetzlichen Anforderungen misst. Daraus entwickeln wir gemeinsam einen priorisierten Compliance-Fahrplan — geordnet nach Risiko, Fälligkeitsterminen und Umsetzungsaufwand. Wir begleiten Sie dann durch die Umsetzung: von der KI-Inventarisierung über die Risikobewertung bis zur vollständigen Dokumentation und Governance-Implementierung. DATUREX ist kein reines Beratungsunternehmen, das Konzepte liefert und geht — wir übernehmen auf Wunsch die laufende KI-Beauftragter-Funktion und sichern so Ihre Compliance dauerhaft.
Was beinhaltet EU AI Act Beratung?
- ✓ Initiale Gap-Analyse: aktueller Stand vs. EU AI Act Anforderungen
- ✓ Priorisierter Compliance-Fahrplan mit konkreten Meilensteinen
- ✓ Beratung zu verbotenen KI-Praktiken (Art. 5) und deren Auswirkungen
- ✓ Unterstützung bei der Auswahl konformer KI-Anbieter und Produkte
- ✓ Begleitung durch Konformitätsbewertungsverfahren
- ✓ Laufende Updates zu neuen Leitlinien und Delegated Acts
Ihre Vorteile
Gesetzestexte nachschlagen
Unsere eigenen, werbefreien Nachschlagewerke für EU AI Act und Data Act — volltextsuche-fähig, nach Artikeln und Erwägungsgründen strukturiert, ohne Tracking.
So gehen wir vor
Unser Prozess folgt einem klaren, praxiserprobten Ablauf — transparent und nachvollziehbar.
Status-Erfassung
Strukturierte Ist-Aufnahme: Welche KI-Systeme sind im Einsatz, welche Compliance-Aktivitäten laufen bereits, welche Rollen und Verantwortlichkeiten existieren?
Gap-Analyse gegen EU AI Act
Vergleich des Status mit den Anforderungen des Gesetzes — systemübergreifend und per System. Ergebnis: strukturierte Gap-Liste mit Schweregrad.
Priorisierung
Zuordnung der Gaps nach Kritikalität (Bußgeldrisiko, Reputationsrisiko, Operationales Risiko) und Fälligkeit (welche Fristen laufen wann ab?). Ableitung einer priorisierten Todo-Liste.
Umsetzungs-Fahrplan
Konkreter Projektplan mit Meilensteinen, Aufwandsschätzungen und Verantwortlichkeiten. Typisch: 12 bis 18 Monate bis zur vollständigen Compliance, mit Quick Wins in den ersten sechs Wochen.
Begleitung der Umsetzung
Je nach Wunsch: Einzel-Beratung durch einzelne Umsetzungsphasen oder vollständige Begleitung als externer KI-Beauftragter über 12+ Monate.
Aus der Praxis: Maschinenbau-Unternehmen mit 240 Mitarbeitern
Ein traditionsreicher Maschinenbau-Mittelständler hatte in den Jahren 2023 und 2024 mehrere KI-Anwendungen eingeführt: Predictive Maintenance, Qualitätskontrolle mittels Computer Vision, generative KI für technische Dokumentation.
Die Geschäftsleitung wusste um den EU AI Act, hatte aber keinen strukturierten Überblick, welche ihrer Anwendungen tatsächlich reguliert sind und welche Pflichten konkret anfallen. Externe Berater hatten widersprüchliche Empfehlungen gegeben.
Wir führten in sechs Wochen eine vollständige Gap-Analyse durch. Ergebnis: Die Predictive-Maintenance-Anwendung fällt unter "minimales Risiko" (keine direkte Nutzer-Interaktion, daher keine Transparenzpflicht nach Art. 50), die Qualitätskontrolle ebenfalls unter "Minimal-Risiko" (keine zusätzlichen Pflichten), und der generative KI-Einsatz unter die allgemeinen Kompetenz-Pflichten Art. 4. Keine Hochrisiko-Anwendung identifiziert. Der erstellte Fahrplan umfasste 14 konkrete Maßnahmen über einen Zeitraum von neun Monaten.
Nach neun Monaten sind alle Maßnahmen umgesetzt. Der interne Aufwand lag deutlich unter den ursprünglichen Schätzungen, weil klar priorisiert wurde. Die Compliance ist dokumentiert, die Geschäftsleitung hat einen monatlichen Compliance-Report, und bei neuen KI-Einführungen greift ein definierter Freigabeprozess.
Beispiel-Szenario: realistisch konstruierter Fall zur Veranschaulichung unseres Vorgehens — kein konkretes Kundenmandat.
Rechtliche Grundlage (EU AI Act)
Die EU-Verordnung zur Regulierung von KI-Systemen, in Kraft seit 1. August 2024. Anwendung gestaffelt: GPAI-Pflichten seit August 2025, Hochrisiko nach Anhang III seit 2. August 2026, Hochrisiko als Produkt-Sicherheitskomponente (Anhang I) ab August 2027.
Gestaffelter Geltungsbeginn: Art. 5 (Verbote) und Art. 4 (KI-Kompetenz) seit Feb. 2025, GPAI-Pflichten/Governance/Sanktionen ab Aug. 2025, generelle Anwendung inkl. Hochrisiko nach Anhang III ab Aug. 2026, Hochrisiko als Sicherheitskomponente regulierter Produkte (Anhang I) ab Aug. 2027.
Bußgelder bis zu 35 Mio. Euro oder 7 % des weltweiten Jahresumsatzes für Verstöße gegen verbotene Praktiken; abgestufte Sanktionen für andere Verstöße.
Häufige Fehler, die wir vermeiden
- Den EU AI Act als reines IT-Thema zu verstehen. Tatsächlich betrifft er alle Unternehmensbereiche, in denen KI eingesetzt wird — von HR über Marketing bis zur Produktion.
- Auf die großen Fristen (August 2026) zu warten und Art. 4 und Art. 5 zu unterschätzen. Diese Teile gelten bereits seit Februar 2025 und werden aktiv geprüft.
- Die eigene Einstufung ausschließlich auf Anbieter-Aussagen zu stützen. Der EU AI Act richtet sich primär an Betreiber, die Bewertung ist deren Pflicht.
- Basismodelle wie ChatGPT oder Claude (General-Purpose-KI) zu ignorieren, weil man "ja nur ChatGPT einsetzt". Für Einsatz in Unternehmenskontext greifen trotzdem Betreiber-Pflichten.
Häufig gestellte Fragen
Ab wann muss mein Unternehmen konkret compliant sein?
Gilt der EU AI Act auch für uns, wenn wir keine eigene KI entwickeln, sondern nur einkaufen?
Was passiert, wenn wir die Fristen nicht einhalten?
Können Sie uns durch den gesamten Prozess begleiten?
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